Die Projektidee
Wie entstehen virtuelle Welten? Wie lassen sich mit Künstlicher Intelligenz eigene 3D-Objekte erzeugen? Und wie wird aus einem realen Raum eine digitale Umgebung? IMMER.MINT macht diese Fragen zum Ausgangspunkt für kreative und praxisnahe MINT-Bildung.
Das Projekt überführt aktuelle Forschung der Bergischen Universität Wuppertal zu immersiven Medien, generativer Künstlicher Intelligenz und 3D-Rekonstruktion in außerschulische Lernangebote. Jugendliche entwickeln eigene digitale Inhalte, erproben neue Technologien und erkunden die Zusammenhänge dahinter. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik werden dabei durch eigenes Gestalten erfahrbar.
Zielgruppe und Ziele
IMMER.MINT richtet sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I aller Schulformen im Bergischen Städtedreieck. Besonders angesprochen werden Mädchen sowie Jugendliche, die bislang wenig Zugang zu außerschulischen MINT-Angeboten hatten. Anschauliche Beispiele und begleitete Einstiege ermöglichen die Teilnahme auch ohne Vorkenntnisse in Programmierung, 3D-Gestaltung oder KI.
Ziel ist es, Interesse an MINT-Themen zu wecken und das Vertrauen in die eigenen technischen und gestalterischen Fähigkeiten zu stärken. Die Jugendlichen lernen, digitale Werkzeuge für eigene Ideen einzusetzen, Ergebnisse kritisch zu beurteilen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig erhalten sie Einblicke in aktuelle Forschungsfelder und mögliche berufliche Perspektiven.
Die Drei Ferienkurse
Drei Perspektiven.
Eine gemeinsame Idee.
In den IMMER.MINT Ferienkursen tauchen Schülerinnen und Schüler in aktuelle Technologien ein, entwickeln eigene Projekte und erleben, wie Kreativität und MINT zusammenwirken.
Lernen durch eigenes Handeln
Die Kurse sind als praxisorientierte Ferienangebote an außerschulischen Lernorten des zdi-Zentrums BeST angelegt. Kurze fachliche Impulse wechseln sich mit begleiteten Arbeitsphasen ab. In kleinen Teams entwickeln die Jugendlichen Ideen, erproben Lösungswege und präsentieren ihre Ergebnisse.
Dabei gehören auch Fehlversuche, Rückmeldungen und Überarbeitungen zum Lernprozess. Die Dozierenden vermitteln Grundlagen und unterstützen die Teilnehmenden dabei, zunehmend selbstständig zu arbeiten.
Forschungstransfer und langfristige Perspektive
IMMER.MINT verbindet universitäre Forschung mit regionaler Bildungsarbeit. Eine begleitende Evaluation untersucht Motivation, Lernerfolg und Akzeptanz und liefert Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Angebote.
Die entwickelten Kurse sollen dauerhaft in das Programm des zdi-Zentrums BeST aufgenommen werden. Frei zugängliche Lehr- und Lernmaterialien, Leitfäden und technische Dokumentationen sollen darüber hinaus ermöglichen, die Ergebnisse langfristig zu nutzen und weiterzuentwickeln. So schafft IMMER.MINT neue Zugänge zu digitalen Zukunftstechnologien und stärkt die MINT-Bildung im Bergischen Städtedreieck.